Kalte Saisonvorbereitung: Vier Mädchenteams trotzen dem Schnee

Schon am Freitagnachmittag reisten unsere jüngsten Teams nach Heidelberg, um dort am Samstag beim Frühlingscup des HCH für die Altersklassen wU8 und wU10 teilzunehmen. Vor dem Hockey stand also eine gemeinsame Übernachtung der beiden Mannschaften samt vieler Eltern und Trainerinnen im Hotel an. Alleine das sorgte schon für ein tolles Teamerlebnis. Gut so – denn, dass sie gemeinsam was aushalten, mussten sie am nächsten Tag alleine schon wegen der niedrigen Temperaturen beweisen. Immer knapp über dem Gefrierpunkt bei Graupelschauern und eisigem Wind – das wurde zur echten Herausforderung für Spielerinnen und Staff.

Erster Platz für die wU8!

Für unsere D-Mädels war es nicht nur das erste Mal auf dem Platz nach der Hallensaison, sondern auch der erste Einsatz bei Schneeflocken. Bis zuletzt war unklar ob wir Schneemann bauen oder Hockey spielen können…dass unsere acht Mädels frierend aber bester Stimmung am Ende mit einem Unentschieden und drei Siegen den 1. Platz in ihrer Leistungsklasse geholt haben, war eine tolle Leistung!. Ein toller Einstieg in die Feldsaison- und wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Spiel , hoffentlich bei Sonnenschein 🙂

Die wU8 im kalten Tor der Großen.

Dabei waren : Marie H., Helena, Emma, Amelie, Marie W., Louisa, Lea, Feli und Lena (Trainerin).

sg

Dritter Platz für die wU10!

Zehn Mädchen der wU10 mussten beim Frühlingscup-Samstag beweisen, das Hockey bei jedem Wetter geht. Das Motto für das Wochenende könnte man nicht besser beschreiben als „Hockey ist nichts für Zuckerpuppen“.

Am Samstagmorgen startete das Turnier um 11:20 bei drei Grad Celsius, Schneegriesel und kaltem Wind gegen die TG Frankenthal. Unsere Mädels dominierten das Spiel und legten mit einem 3:0 ihre eigenen Erwartungen hoch für die kommenden Spiel. Im zweiten Spiel mussten sie gegen die stärkste Mannschaft des Turniers, den Club Raffelberg ihre einzige Niederlage hinnehmen. Das 1:2 gegen den späteren Turniersieger ließ sich dennoch sehen.
Gegen einen geschwächten AC Weinheim (nur fünf Spielerinnen) gewannen unsere Mädels 6:1. Aber nun warteten mit der TSG Heidesheim und dem HC Heidelberg noch zwei starke Mannschaften der Altersklasse auf uns. In beiden Spielen trennten sich die Mädels mit einem starken 1:1. Wobei das letzte Spiel gegen Heidelberg über Platz 3 oder 4 entschied.
Unsere Mädels konnten mit einer tollen Teamleistung und einer klasse Torwartleistung – Danke an Franka – den 3. Platz für sich herausholen.

Eine super Leistung als Vorbereitung auf die Feldsaison!

Die wU10 erreichten Rang 3.

Dabei waren: Franka (TW), Lana, Emilia, Magdalena, Imke, Matilda, Nele, Lisa, Laureen, Johanna, Jule (Trainerin) und Janna (Trainerin).

tf

Die wU12: Erst Schneeballschlacht, dann Frühlingscup

Die wU12 hatten am ersten Aprilwochenende einen Doppelschlag vor. Am Samstag waren Saisonvorbereitungsspiele mit Erlangen und Grünwald auf dem Gelände von TBE angesetzt – auch die Bayreuther wU14 war dafür eingeplant. Nach diesen zwei Spielen sollte die Reise weitergehen nach Heidelberg, um am Sonntag ebenfalls den Frühlingscup zu spielen.

Zur Abfahrtszeit Samstag um 8 Uhr am BTS-Platz war dieser leicht schneebedeckt – die Hoffnung war, dass die Verhältnisse Richtung Erlangen besser würden. Je näher das Ziel kam, desto winterlicher war jedoch die Landschaft. Zwar äußerst idyllisch! Aber nicht für Hockey. Die Erlanger mühten sich zwar, die 5000 Quadratmeter mit Biertischen zu räumen – bei dieser Schneehöhe und bei Temperaturen um Null Grad war dies jedoch ein aussichtsloses Unterfangen.

Nach einer Stunde Mithelfen, einer Schneeballschlacht und einem Großeinkauf am TBE-Kiosk machten sich die B-Mädchen also direkt auf den Weg nach Heidelberg, um dort ein warmes Museum zu besuchen. „Deutschlands Bodenschätze“ war eine Zusatzausstellung des Carl Bosch-Museums und äußerst lohnenswert. Danach ging es an eine Geländeerkundung der Heidelberger Hockeyplätze, genau pünktlich zum letzten Spiel der C-Mädchen, die mit dem Unentschieden den dritten Platz sicherten.

Im Museum war es warm, trocken und spannend.

Nach einem fröhlichen Abend und einer ruhigen Nacht im Hotel, ging es am Sonntag wieder auf den Platz. Dank Sonne glücklicherweise bei wesentlich angenehmerem Wetter als es am Vortag die U8 und U10 aushalten mussten. Um 8.30 Uhr joggten die Mädels vom Hotel zum Platz, wo sie unter Sinahs Anleitung erst einmal Ecken trainierten – in Bayreuth war das ja seit geraumer Zeit nicht möglich.

Um 9.50 war Anpfiff zum ersten Spiel des jungen Teams: Nur vier Spielerinnen stammen aus dem älteren Jahrgang. Gegen Bad Kreuznach zeigten sie vor allem eine enorm kämpferische Abwehrleistung – kamen die Pfälzerinnen doch mal vor den BTS-Kasten, waren die Torhüterinnen zur Stelle. Emma und Lara teilten sich diese Aufgabe. Das 0:0 zu halten wäre bereits ein großer Erfolg gewesen, am Ende gelang ihnen aber in der letzten Minute vor Abpfiff ein erster wirklich gefährlicher Angriff und tatsächlich fiel das Siegtor!
Voller Selbstbewusstsein ging es daraufhin in das Spiel gegen Weinheim. Eine Partie, die genau andersherum verlief: Die Bayreuther Mädels waren fast immer in der gegnerischen Hälfte, sie hatten zahlreiche gute Möglichkeiten, trafen aber nicht. Stattdessen kassierten sie bei einem der wenigen Weinheimer Angriffe ein Gegentor.
Das dritte Spiel ging gegen den Gastgeber und späteren Turniersieger Heidelberg. Die Gastgeberinnen waren klar überlegen, die Bayreuther Mädels kämpften ununterbrochen an ihrem Leistungslimit. Das Resultat des großen Einsatzes waren zahlreiche Blessuren. Als eine der größten Leistungsträgerinnen bei einer Ecke einen Ball frontal auf das Knie bekam, war die Wechselsituation grenzwertig – um so höher ist einzuschätzen, dass nur mit 0:2 verloren wurde.

Effekt des Torverhältnisses von 1:3: Da Weinheim, Bad Kreuznach und Bayreuth punktgleich waren, die beiden anderen Teams aber wesentlich höher gegen Heidelberg verloren hatten, landete die BTS-Mannschaft auf Rang 2 in der Gruppe und stand im Halbfinale gegen den anderen Gruppenersten Safo Frankfurt.
Zum Glück gab es zuvor eine längere Pause mit Mittagessen, Gummibärchen, Platzwechsel, heißem Tee und etwas Ruhe. Trotzdem war klar, dass das Team an seiner Leistungsgrenze angelangt war – Jette konnte nicht mehr antreten, mehrere andere Spielerinnen waren angeschlagen und wegen einiger krankheitsbedingter Ausfälle waren ohnehin von Anfang an nur zwei Wechslerinnen auf der Bank. Kurzerhand verwandelten wir deshalb eine Torhüterin in eine Feldspielerin (Danke Emma!), und einigten uns mit Safo (Dank an den netten Trainer!) auf eine etwas verkürzte Spielzeit.
Die BTS-Mädels konnten also noch einmal halbwegs erholt und ohne Erfolgsdruck auf den Platz. Dort spielten sie entspanntes schönes Hockey und verloren 0:2 bei guter Laune.

Am Ende stand damit das legendäre Ergebnis, ein Tor geschossen zu haben, aber gemeinsam mit Frankenthal den dritten Platz zu belegen.
Das sorgte für beste Stimmung auf der Heimfahrt!

Mit einem Tor ins Halbfinale geschossen.

Dabei waren: Lara (TW), Emma (TW), Sarah, Amelie, Hedi, Laura, Eva, Jette, Johanna, Paula, Mila, Jule, Sinah (Trainerin).

ral

Die wU14 leider doch nicht in Erlangen

Ein Reinfall, äh, Schneefall, blieben leider die geplanten Vorbereitungsspiele der wU14 in Erlangen. Nachdem die wU12 morgens Fotos vom Platz mit geschlossener Schneedecke gesendet hatte, bliebe die Mannschaft zu Hause.
Zwar hatten die Erlanger mit Hilfe von zwei Schneeräummaschinen ihren Platz bis zum Nachmittag tatsächlich bespielbar bekommen (Dreiviertelfeld – das letzte Viertel diente als Schneehalde), die Spielzeit nutzen sie dann aber gemeinsam mit Grünwald, die bereits vormittags angereist waren.

Es bleibt die Hoffnung, dass das Freundschaftsspiel gegen Erlangen während der Ferien nachgeholt werden kann.

ral

Die wU16 in Bietigheim

Die Mannschaft der weiblichen U16 (wJB) war eingeladen zu einem Vorbereitungsturnier zum Bietigheimer HTC. Die Fahrt führte uns durch idyllisch verschneite Landschaften bis wir in Bietigheim dann von sehr freundlichen Gastgebern mit herrlichem Sonnenschein begrüßt wurden.
Nachdem sich HGN kurzfristig abgemeldet hatte, wurde kurzfristig der Spielplan angepasst: Spiele gegen Bietigheimer HTC und THC Wiesbaden (zuletzt Hessenmeister Halle).

Vor dem ersten Spiel.

Mit sehr breiter Unterstützung durch sechs Mädels der wU14 (MäA) war ein sportlicher Kader der BTS mit zwei Auswechslerinnen unter der Führung von Janna angereist. Nach kurzer Aufwärmphase ging es gleich los mit dem ersten Spiel gegen den Gastgeber. Auch wenn man den Bayreutherinnen angemerkt hat, dass bislang noch wenig Feld-Erfahrung in diesem Jahr gesammelt werden konnte, passte der Einsatz, der Teamgeist und auch die Freude am Hockey.
Mit schön herausgespielten Toren und einem unglücklich ins eigene Tor abgefälschten Ball ging das Spiel mit 3:1 für Bayreuth aus.

In der ersten kurzen Spielpause konnte das Frühstück nachgeholt und das Spiel Bietigheim – Wiesbaden und auch Schiedsrichterin Janna beobachtet werden. Das Spiel gewann Wiesbaden deutlich zu Null.

Im nächsten Spiel der Bayreutherinnen standen sehr konzentriert und motiviert spielende Wiesbadenerinnen als Gegner auf dem Platz.
Die Mädels vom THC Wiesbaden hatten einen sehr strukturierten und schnellen Spielaufbau, so dass wir über zwei Halbzeiten üben konnten, konsequent zu verteidigen. Es gab viel Druck auf und gegen die Bayreuther und trotzdem erspielten wir uns einige Torchancen, die wir allerdings nicht verwandeln konnten.
So stand es nach sehr umkämpften Halbzeiten tatsächlich Null zu Null. Vereinbart war vorab, dass es bei Unentschieden in ein Penalty Shootout (PSO) gehen soll – erst je fünf Schützen und dann einzeln weiter.
Die Wiesbadenerinnen legten stark los und lagen bald vorne. Nach zwei schönen Toren der Bayreutherinnen und insgesamt drei von Vanessa vereitelten Penaltys stand es 2:2 nach je fünf Schützen. Also ging es einzeln weiter und Wiesbaden konnte sich final mit 3:2 nach PSO durchsetzen.
Die Bayreutherinnen waren zwar kurz enttäuscht aber sehr, sehr stolz auf die eigene Spielqualität und Mannschaftsleistung.

Gleich zwei Partien gegen Bietigheim.

 

Da es inzwischen angefangen hatte zu schneien und die Mädels noch große Lust hatten, weiter Hockey zu spielen, haben wir gleich noch ein Spiel gegen Bietigheim angehängt. Es sollte nochmals eine „Belohnung“ sein. Aber Bietigheim war deutlich wacher und agiler als beim ersten Spiel am Vormittag und so stand es nach einer klassischen Hundekurve mit Pass zum Siebenmeterpunkt auch schon 0:1 aus unserer Sicht.
Mit der entsprechenden taktischen Sortierung und Ansprache zur Halbzeit konnten die Bayreutherinnen das Spiel drehen und zwei Tore sehr schön zum Endergebnis von 2:1 herausspielen.

Der Ausflug nach Bietigheim war ein großer Erfolg. Anna (FSJ) und Anette (Jugendwartin) vom BHTC haben uns sehr freundlich aufgenommen und zu jedem Zeitpunkt stand der Spaß und Sport der Mädels im Vordergrund. Vielen Dank für die Organisation und die schöne Stimmung.
Trotz Halle und Corona haben die Bayreuther Mädels das Hockeyspielen nicht verlernt und auch den Teamgeist nicht verloren. Das macht Lust und Laune für die nahende Saison.

Dabei waren: Vanessa (TW), Paula K., Paula S., Jule A., Laura, Lene, Antonia, Malin, Lilith, Carlotta, Annika, Louisa, Veronique und Janna (Trainerin).

NB

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