Zwei Bayreuther Teams im Finale

Mädchen A und Weibliche Jugend B der BTS mit Platz zwei beim Walküre-Cup

Die Bayreuther Turnerschaft war am 28. und 29. Oktober 2017 zum mittlerweile 26. Mal Ausrichterin des traditionsreichen Walküre-Cups, eines Vorbereitungsturniers auf die Hockey-Hallensaison, zu dem rund 300 jugendliche Aktive aus ganz Deutschland kamen.

Für die Wettbewerbe anlässlich des der Knaben und Mädchen A, sowie der männlichen und weiblichen Jugend B kamen insgesamt 29 Nachwuchsteams aus Aalen, Berlin, Bietigheim-Bissingen, Braunschweig, Chemnitz, Erlangen, Jena, Heidelberg, Höhenkirchen, Leipzig, München, Rosenheim, Schwabach, Tuttlingen und Weimar nach Bayreuth. In insgesamt 77 Spielen wurden am Samstag und Sonntag die Sieger ausgespielt. Drei von fünf angetretenen Bayreuther Teams kämpften in der Zwischenrunde um den Finaleinzug, zwei davon erreichten die Endspiele.

Gut in Form präsentierte sich dabei die erste Mannschaft der Mädchen A der BTS. In der als Doppelrunde gespielten Gruppenphase setzte man sich nach einem Unentschieden gegen die erste Mannschaft des SSV Weimar (0:0) sowohl gegen die SpVgg Höhenkirchen (2:0) wie auch im Rückspiel gegen Weimar (1:0) durch. Das Rückspiel gegen Höhenkirchen verlor man allerdings etwas unkonzentriert mit 0:2. So stand am Ende der Vorrunde Platz 2 zu Buche, und man bekam es in der Zwischenrunde mit dem Mariendorfer HC aus der Hauptstadt Berlin zu tun. Nach großem Kampf hatte man im Penaltyschießen mit 2:0 das glückliche Ende für sich und somit das Finale gegen Post SV Chemnitz vor sich. Im Endspiel erkämpften die BTS-Mädchen in der regulären Spielzeit gegen die favorisierten Chemnitzerinnen ein torloses Unentschieden. Diesmal ging das Penaltyschießen allerdings mit 0:1 verloren – und Chemnitz war Turniersieger.

Als zweite Garnitur der Mädchen A trat das Team der Bayreuther B-Mädchen an – und machte seine Sache hervorragend. Zwar gab es beim 0:5 im Hinspiel gegen den späteren Turniersieger Post SV Chemnitz nichts zu holen, doch das Rückspiel gegen Chemnitz könnten die BTS-Mädchen mit 0:1 wesentlich freundlicher gestalten. Die Spiele gegen HC Mariendorf (0:1 und 0:2) verliefen auf Augenhöhe. Im Spiel um Platz 5 zog man gegen die SpVgg Höhenkirchen in zwei Endspielen mit 0:0 und 0:2 den Kürzeren und wurde schließlich Sechster.

Die weibliche Jugend B der BTS hatte am Ende der Gruppenphase einen 1:0-Sieg gegen Suebia Aalen, eine 0:1-Niederlage gegen Post SV Chemnitz und ein 1:1-Unentschieden gegen SSV Weimar aufzuweisen – das bedeutete Tabellenplatz 2. In der Zwischenrunde kam es in einer  Neuauflage des Finales von 2016 zum Duell mit dem MTV Braunschweig, das die Turnerinnen diesmal souverän mit 2:0 für sich entschieden. Am Ende verlor man jedoch im Finale durch ein unglückliches Last-Minute-Tor mit 0:1 gegen den langjährigen Turnierrivalen Post SV Chemnitz.

Die Knaben A gewannen ein fulminantes Auftaktspiel gegen SSV Weimar mit 4:0. Nicht so gut lief es in der Partien gegen den Bietigheimer HTC (0:2), ehe man gegen HC Heidelberg mit 2:0 ein weiteres Ausrufezeichen setzen und den ersten Platz nach der Gruppenphase für sich verbuchen konnte. In der Zwischenrunde kam es zu einer äußerst knappen Partie gegen TC Rot-Weiss Tuttlingen, in der die Gäste in der letzten Minute das 2:1 erzielten. Im Spiel um Platz 3 ging es erneut gegen den Bietigheimer HC. Diesmal machten die BTS-Knaben ihre Sache besser als in der Vorrunde. Der 2:1-Sieg der Bayreuther bedeutete Rang 3 in der Schlusstabelle. Im Finale der Knaben A setzte sich der SSC Jena jeder mit 2:1 gegen den TC RW Tuttlingen durch.

Personalsorgen plagte die männliche Jugend B der Bayreuther TS, und so mussten mehrere Spieler der Knaben A bei den „Großen“ aushelfen. Zum Auftakt unterlag man dem MTV Braunschweig mit 1:2. Auch gegen SSV Weimar zog man mit 0:1 den Kürzeren, ehe die Truppe gegen den SB Rosenheim zumindest ein 1:1-Unentschieden erkämpfte. Das Platzierungsspiel gegen die Grashoppers der SpVgg Höhenkirchen verlor man mit 0:1 im Penaltyschießen. In der Endrunde endete das Spiel um Platz sieben der BTS gegen TC Rot-Weiss Tuttlingen mit 0:0, worauf die Turnierleitung kurzerhand zwei siebte Plätze vergab. Die Entscheidung um den Turniersieg fiel hingegen im Penaltyschießen. Nach einer torlosen Partie gewann der SC Charlottenburg das Shoot-Out mit 1:0 gegen SSC Jena.

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