Wagner-Girls: Ohne Glückskleeblatt in Fürth


Letzten Samstag starteten die BTS-Damen endlich in die Feldsaison. Die letzten drei Wochen nach dem Vorbereitungsturnier wurden intensiv mit vielen Extra-Trainingseinheiten genutzt. Erst in der letzten Trainingswoche vor dem Spiel stieß Coach Ginger endlich zum Team und hatte die schwere Aufgabe sich in kürzester Zeit ein Bild zu machen. Da er bis zur Hallensaison noch als Edelfan in jedem möglichen Spiel die Damen anfeuerte, könnte man denken, dass es ihm nicht allzu schwer fallen sollte. Doch die Jugend der BTS bescherte uns einige motivierte Youngsters und auch einige Neuzugänge in der Halle haben noch kaum ihre Feldskills zeigen können.

Doch nun zum Spiel: Für die Wagner-Girls ging es nach Fürth, wo man auf dem gewöhnungsbedürftigen Fußballkunstrasen auf Suche nach dem Glückskleeblatt leider nicht fündig wurde. Den besseren Start erwischten die Fürtherinnen und konnten nach einer Viertelstunde mit 1:0 in Führung gehen. Danach entwickelte sich das Spiel eindeutig in die andere Richtung. Die BTS-Damen spielten mit viel Motivation und einfachen Hockey bis zum letzten Viertel. Dort dachte man aber zu viel nach und traf häufig die falsche Entscheidung. Jedoch fehlte auch das Quäntchen Glück und der Ball wollte trotz zahlreicher Torchancen nicht so wie die Wagner-Girls und Ginger.

Positiv fielen die Jüngsten auf dem Platz auf. Sophie Rahn in der Innenverteidigung machte einen spitzenmäßigen Job und knüpfte direkt an ihre gute Leistung vom Vorbereitungsturnier an. Die individuell einsetzbare Paula Dressler konnte schnell von einer sicheren Außenverteidigerin ins Mittelfeld wechseln und behauptete sich dort gegen körperbetonte Gegenspielerinnen. Vorne stürmten Cara Marino und Zoé-Marie Schneider und liefen dort unermüdlich die langen Bälle an. Mit der Argentinierin, Greta Bensi, debütierte noch eine junge Spielerin, die bis zum Sommer auf Schüleraustausch in Bayreuth ist. Ebenfalls im Sturm gab sie Gas und holte nicht selten einen verlorenen Ball wieder zurück.

Im Endeffekt endete das Spiel punkte- und torlos aus Bayreuther Sicht. Man ist eben nur die bessere Mannschaft, wenn man am Ende auch die Tore schießt. Jetzt blickt Ginger auf die nächste schwere Aufgabe, die Wagner-Girls innerhalb einer Woche zu Goalgettern zu formen. Eigentlich sollte das doch machbar sein für die Torgarantie, wie er liebevoll von den Herren genannt wird. Ob ihm und dem Team das gelingt, zeigt sich nächste Woche beim letzten Auswärtsspiel gegen die HGN2.

Es spielten: Sophie Baumann, Greta Bensi, Elena Bongart, Paula Dressler, Mirjam Glöckner, Anna Lindenberger, Cara Marino, Amelie Messemer, Lou Meuche(TW), Sophie Rahn, Leonie Reiner, Katalin Schläffer, Zoé-Marie Schneider, Paulina Wiest

-Paulina Wiest

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