Letztes Herren-Heimspiel ohne Punkte

Trotz Führung und Chancenplus, schafften es die Bayreuther Herren nicht im letzten Heimspiel der Hallensaison weitere Punkte einzufahren. Das Spiel endete nach 60 intensiven Minuten mit 5:6 gegen die Gäste aus Fürth. „Wir haben heute insgesamt eine gute Leistung gezeigt, aber wenn wir vorne unsere Chancen nicht verwerten und hinten zu einfache Tore kassieren, gewinnt man keine Spiele“, fasste Trainer Philipp Schneider kurz nach dem Spiel zusammen.

Für einen gelungenen Start konnte Joshua Weber, nach überragender Einzelleistung, bereits nach 5 Minuten sorgen. Allerdings schafften es die Herren der Bayreuther TS nicht in den folgenden Minuten ihre Überlegenheit auch in Tore umzusetzen und so ließ man die Gäste aus Fürth immer mehr ins Spiel kommen. Individuelle Fehler wurden durch schnell vorgetragene Konter eiskalt bestraft und so stand es nach 15 gespielten Minuten 1:3 für die Gäste. Nach genommener Auszeit schafften es die Bayreuther aber wieder zurück zu ihrem Spiel zu finden und erarbeiteten sich zahlreiche Chancen, die in Form von zwei Strafecken durch Niklas Huschke und Moritz Demmel in Tore umgewandelt werden konnten. Nach dem gelungenen Ausgleich wurde das Spiel jetzt deutlich intensiver und körperbetonter mit Chancen auf beiden Seiten. Sowohl Fürth als auch Bayreuth gelang vor der Halbzeit noch ein weiterer Treffer und so ging man mit 4:4 in die Kabine. „Wir müssen unsere Angriffe konsequenter zu Ende spielen und dürfen uns an den Banden die Bälle nicht so einfach wegnehmen lassen“, erklärte Johannes Wandel seinen Mitspieler zur Halbzeit. Die zweite Halbzeit begann allerdings, wie schon allzu oft in vergangenen Spielen, alles andere als gut. Die Wagnerboys verloren im eigenen Aufbau viel zu häufig die Bälle und so sah man sich schnell einem 4:6 Rückstand hinterherlaufen. Die zwei schnellen Gegentore und die Tatsache, dass man sich im letzten Heimspeil nicht so einfach geschlagen geben wollte, weckten die Gastgeber zum Glück noch einmal auf. Durch einfaches Vorhandhockey und starkes Zweikampfverhalten erspielten sich die Bayreuther zahlreiche Chancen, die allerdings immer wieder vom Schlussmann der Fürther abgewehrt werden konnten. Den Schlusspunkt setzte schließlich Moritz Demmel mit seinem zweiten Treffer, der leider nur noch zum Anschlusstreffer reichte. „Jetzt heißt es Mundabwischen und nächste Woche in Fürth die individuellen Fehler abstellen, um das Rückspiel für uns zu entscheiden“, resümierte Trainer Schneider direkt nach dem Spiel.

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