Letzter Hallenspieltag der WJB

Alles andere als erfolgreich verlief die diesjährige Hallensaison der Bayreuther Mädels und somit startete man in den letzten Spieltag der Oberliga-Hallensaison am 27.1. als Tabellensechster.

Erster Gegner an diesem Spieltag in Schwabach sollten die Schweinfurterinnen sein, mit denen man sich bereits im Hinspiel einen heißen Fight geliefert hatte. Die Bayreutherinnen wurden von ihren Trainern gut eingestellt und waren von
Anfang an konzentriert bei der Sache. Sie erspielten sich drei eindeutige Torchancen, die aber, wie so oft in
dieser Saison, nicht genutzt wurden. Die Strafe folge auf den Fuße und die HCSlerinnen gingen mit 1:0 in Führung.

Das rüttelte die BTSlerinnen endlich wach und sie besannen sich auf ihre hervorragenden Fähigkeiten und gingen sogar innerhalb kürzester Zeit mit 2:1 in Führung. Durch ein Eckentor glichen die Schweinfurterinnen noch kurz vor der Halbzeit
auf 2:2 aus. Die zweite Halbzeit verlief ganz ähnlich. Die Mädels ackerten, liefen und schafften es aber nicht, sich selbst mit zählbaren Toren zu belohnen.
Die Gegnerinnen hingegen nutzten zwei Standardsituationen zur 4:2 Führung und dem letztendlichen Sieg.
Die Bayreutherinnen legten jedoch so ein fulminantes Spiel auf das Schwabacher Parkett, dass sowohl alle Spielerinnen als auch die mitgereisten Fans sich über das Spiel wie über einen gefühlten Sieg freuten.
Es war eine Augenweide endlich die Qualität der Mannschaft und ein so offenes und gutes Hockeyspiel der Bayreutherinnen mit anzusehen. Leider fehlte, wie so oft, lediglich die Kaltschnäutzigkeit im Abschluss.

Nach einer zweistündigen Pause schafften es die Trainer hervorragend, ihre Mädels auf das Spiel gegen Erlangen einzustellen, die Konzentration wieder aufzubauen und ihre Spielerinnen zu einem erstklassigen, Freude und Spaß
bringenden letzten gemeinsamen Saison-Spiel zu motivieren.
Die Bayreutherinnen brannten ein wahres Torfeuerwerk ab, wie man es in der ganzen Saison vermisst hatte. Den Turnerinnen gelangen sowohl mustergültig im Feld herausgespielte Tore, als auch durch Standardsituationen.
Jede spielte für jede und die Mädels lieferten eine geschlossene Teamleistung, die alle begeisterte.
Die Erlangerinnen konterten zwar immer wieder, jedoch ließen die BTSlerinnen auch in den letzten 90 Sekunden durch 2 schnelle Tore keine Zweifel mehr aufkommen und sackten das Spiel mit 7:4 ein.
Die Freude und der Spaß stand allen im Gesicht geschrieben und die Mädels belohnten sich mit diesem erfolgreichen und positiven Abschluss am letzten Spieltag für ihre tolle Leistung.

– Franziska Friede

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