Im April 2019 gab es einen Wechsel in der Position des Schiedsrichterobmanns. Philipp Schneider, legte das Amt nach ein paar Jahren nieder. Die Rolle des Schiedsrichterobmanns wurde in der Folge in zwei Bereiche geteilt. Nun gibt es den Jugendschiedsrichterobmann, welcher hauptsächlich für die Ausbildung unserer Jugendschiedsrichter zuständig ist und auch als Ansprechpartner für Jugendschiedsrichter und Betreuer gilt. Dieses Amt übernahm Felix Rausch.

Und zusätzlich der Schiedsrichterobmann, der hauptsächlich für die Kommunikation zwischen dem Verein und dem Verband (BHV) zuständig ist. So meldet er die Erwachsenen Schiedsrichter für die Herren und Damen Spiele, hilft jedoch natürlich auch bei der Ausbildung der Jugendschiedsrichter.

Hierfür ist nun Mattis Schulze zuständig.

Nachdem die Anforderungen an die Schiedsrichter im Jugendspielbetrieb und auch die Erwartungshaltung der Vereine gewachsen sind, hat der Schiedsrichter- und Regelausschuss (SRA) beschlossen, das eine J-Lizenz für Jugendschiedsrichter eingeführt wird. Diese J-Lizenz ist für alle Jugendligen ab dem B-Bereich aufwärts verpflichtend.

Das Ziel ist die Qualität der Jugendschiedsrichter, die Punktespiele pfeifen, zu verbessern, da wir festgestellt haben, dass nicht jeder Verein in der Lage ist seine Jugendschiedsrichter auf einem einheitlichen Niveau auszubilden; dies wurde auch von den Vereinen bemängelt. Die Erwartungshaltung der Vereine, Trainer, Spieler und auch Eltern an die Jugendschiedsrichter ist aber in den letzten Jahren ständig gewachsen, sodass der Verband nun Hilfestellung leisten muss. Der SRA ist davon überzeugt, dass durch gezielte Ausbildungsmaßnahmen in Praxis und Theorie die Jugendschiedsrichterei sich deutlich verbessern wird und das Ergebnis einer solchen Ausbildung ist dann der Erwerb der J- Lizenz. Somit ist die J-Lizenz ein Qualitätsmerkmal und die Bestätigung des Jugendlichen für eine erfolgreiche Ausbildungsmaßnahme. Gleichzeitig können die Schiedsrichter mit den gestellten Aufgaben im laufenden Spielbetrieb schneller und besser mitwachsen. Davon profitieren alle Vereine im normalen Spielbetrieb aber auch bei Bayerischen Meisterschaften und Pokalmeisterschaften, da alle Spiele von lizenzierten Jugendschiedsrichtern gepfiffen werden. Und wir erhoffen uns auch eine langfristige Weiterentwicklung der Jugendschiedsrichter und eine Verbesserung der Talentförderung und einer möglichen Qualifikation für fortführende Maßnahmen.

Wenn wir weiterhin am Jugendspielbetrieb teilnehmen möchte, muss einen Schiedsrichter mit J-Lizenz für jede gemeldete Mannschaft gestellt werden. Daher werden wir auch im Jahr 2020 versuchen, möglichst viele Kids mit der Lizenz auszustatten.

Den ersten Jugendschiedsrichter Lehrgang für eine J-Lizenz, gab es beim diesjährigen Walkürecup, wo unsere MjB/WjB sowie MjA/WjA teilgenommen haben und auch alle bestanden haben. Weitere werden folgen, nicht nur vom Verband aus, sondern auch aus dem Verein heraus. So wird es für die Jugendspieler, die Erwachsenen Spieler und auch Eltern, Schiedsrichterlehrgänge und Regelkunde geben, sodass wir in Bayreuth für die nächsten Jahre, eine neue Generation an Schiedsrichtern ausbilden.

Unsere jüngeren Spieler sind auch schon ganz heiß aufs pfeifen. So haben wir bei Spieltagen der Ds und Cs, immer mehr als genug freiwillige, die pfeifen wollen. So besteht keine Befürchtung, dass in den nächsten Jahren, ein Schiedsrichter Mangel in Bayreuth entsteht. Wer Zweifel oder Angst vor dem pfeifen hat, der sollte dann seinen Trainer oder einen der Schiedsrichterobmänner um rat fragen und an einem der Lehrgänge teilnehmen, da das Pfeifen zum Hockeysport dazugehört, wie das Spielen selbst. Daher ist es wichtig, dass jeder auch pfeifen kann und keiner sich nicht traut.

-Mattis Schulze

Menü