Zwei tolle Turnier-Tage

Über das Faschingswochenende kamen rund 300 Jungen und Mädchen zwischen sechs und elf Jahren zum traditionsreichen Nibelungenturnier in das Bayreuther Sportzentrum. Doch der Fasching musste draußen bleiben, statt dessen war Hockeysport angesagt.

Zum 28. Mal war die Bayreuther Turnerschaft Ausrichterin des für die Altersklassen Mädchen und Knaben D und C ausgeschriebenen Turniers. Zum Abschluss der Hallensaison 2018/19 spielten insgesamt 28 Mannschaften aus 12 Vereinen um die vier Titel. Insgesamt fanden an zwei Tagen fast 100 Hockeyspiele statt; das Turnierprogramm dauerte über 20 Stunden.

Viele namhafte Vereine hatten sich auf den Weg nach Bayreuth gemacht. Aus der Hauptstadt Berlin waren der HC Mariendorf und Rotation Prenzlauer Berg zu Gast, aus München kamen die Vereine ASV, Rot-Weiß und HC Wacker. Darüber hinaus waren auch der Erfurter HC, der TSV Schwaben Augsburg, der HC Suebia Aalen, die HG Nürnberg, der Nürnberger HTC und der Post SV Chemnitz mit von der Partie. Gastgeber BTS trat mit sieben Mannschaften an. Imke Schwarz vom Turnier-Organisationsteam der Hockeyabteilung lobte das spielerische Niveau des Turniers: “Was am Samstag mit einer sehr guten Vorrunde begann, setzte sich auch in den spannenden Partien der Finalrunde fort. Gerade unsere jungen Bayreuther Teams haben sich ein großes Lob für die kämpferische Leistung verdient, da sie wegen der Schulferien zum Teil hier nicht in Bestbesetzung antreten konnten.”

Ein Endspiel mit Bayreuther Beteiligung

Höhepunkt waren dann die vier Endspiele am Sonntag. Bei den Knaben D setzte sich RW München im Endspiel mit 3:1 gegen die Lokalmatadoren von BTS 1 durch. Die Mädchen D des ASV München siegten in ihrem Endspiel gegen den Erfurter HC mit 6:0. Bei den Knaben C triumphierte Wacker München gegen ASV München souverän mit 4:1. Das Finale der Mädchen C gewannen der Erfurter HC ebenfalls gegen das Team des ASV München knapp mit 1:0.

Die BTS-Teams halten mit

Die Teams des Gastgebers BTS hielten beim Aufgalopp des deutschen Hockeynachwuchses gut mit und boten ihren Gegnern in zahlreichen knappen Partien hervorragend Paroli.

In der Altersklasse Knaben C musste die BTS wegen des Ausfalls einer Gastmannschaft mit zwei Teams antreten – jeweils ergänzt durch einige Spieler der jüngeren Altersklasse Knaben D. Beide Teams kämpften bravourös, am Ende musste man sich aber sowohl in den Gruppenspielen wie auch in den Platzierungsspielen den Gästeteams geschlagen geben. Im abschließenden Spiel um Platz 7 gewann schließlich BTS 1 gegen BTS 2 mit 5:0.

Den Mädchen C der BTS erging es etwas besser. Obwohl einige Leistungsträgerinnen fehlten, konnte man gleich in der Gruppenphase zwei Siege verbuchen: gegen HC Aalen (2:1) und gegen den Mariendorfer HC (2:0). Nach einer 0:5-Niederlage in der Zwischenrunde gegen den Erfurter HC durften die Bayreuther Mädchen im kleinen Finale gegen den Schwaben Augsburg antreten und verloren dieses zwar verdient, aber am Ende zu hoch mit 0:6.

Ebenfalls ohne einige Stammspielerinnen mussten die Mädchen D der BTS antreten. BTS 1 beendete die Gruppenphase mit einem Sieg auf Rang 3, während BTS 2 in seiner Gruppe  nach tollem Kampf auf dem 4. Platz abschloss. So kam es in der Zwischenrunde zum Schwesternduell, das BTS 1 mit 5:0 für sich entschied. Das Spiel um Platz 5 verloren die Bayreuther Mädels gegen HG Nürnberg mit 1:3. Nicht besser erging es am Ende BTS 2, das gegen Rotation Prenzlauer Berg auch das Spiel um Platz 7 knapp abgeben musste.

Bei den Knaben D erkämpfte sich BTS 1 in der Gruppenphase Platz 4, was zu Einzug ins Halbfinale qualifizierte. Dort schlugen die BTS-Jungs den Tabellenersten Wacker München mit einem frühen Tor und hervorragender Abwehrleistung mit 1:0. Auch im Finale gegen Rot-Weiß München hielten die Bayreuther D-Knaben gut dagegen, konnten aber die 1:3-Niederlage nicht verhindern. Die Kollegen von BTS 2 hatten die Gruppenphase auf Rang 5 abgeschlossen und gewannen in der Endrunde das Platzierungsspiel und Platz 5 dank einer souveränen Leistung gegen Post SV Chemnitz mit 1:0.

Text: Manuel Kraus
Fotos: Hannah Kraus

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